Titel

Mit Macht wollen Tourismus-Entwickler und sonstige Graumeisen La Gomera hippiefrei machen. Angel Pinero, der Bürgermeister von Valle Gran Rey, sagte kürzlich in einem Interview auf „Arte“: “Hier auf der Insel La Gomera haben wir ungefähr 800.000 Touristen. Die Hippies kommen nicht mal auf 400 – 500 Personen. Deshalb können wir nicht zulassen, dass sich die…weiter

Mit Macht wollen Tourismus-Entwickler und sonstige Graumeisen La Gomera hippiefrei machen. Angel Pinero, der Bürgermeister von Valle Gran Rey, sagte kürzlich in einem Interview auf „Arte“: “Hier auf der Insel La Gomera haben wir ungefähr 800.000 Touristen. Die Hippies kommen nicht mal auf 400 – 500 Personen. Deshalb können wir nicht zulassen, dass sich die…weiter

Gomera rüstet auf

Mitarbeiteraufrüschung ist natürlich nur eine einzige, eine winzige Maßnahme zur Förderung des Qualitätstourismus auf La Gomera. Da müssen in unseren Restaurants jetzt noch weitaus aufwändigere Verbesserungen vorgenommen werden. Doktor Weber muss zunächst mal ganz dringend pharmazeutische Hallo-Wach-Pillen gegen die allgemeine gomerianische Schneckenkrankheit, die “Caracolitis gomeriensis”, verschreiben, und die Apotheke sollte das Zeug dann in größeren…weiter

Es geht weiter

Wenn ich Jude wäre oder Katholik, Quaker, Muslim, Pastafarian oder Buddhist – der Abschied wäre leichter. Bei der Beichte würden dem Pfarrer vielleicht ein wenig die Ohren bluten, aber ich käme immerhin anschließend in den Himmel. Dahin käme ich auch, wenn ich mich in der U-Bahn, dem Stadion oder einem Rock-Konzert in die Luft sprengen…weiter

Die Welt geht unter

Bereits am 2.11.1995 verkündete IBM den Weltuntergang. Jahrtausendwende: Da drehte die ganze Welt am Rad: „Alle Computer kacken ab! Satelliten fallen vom Himmel. Die Welt versinkt im Chaos“. Nichts von alldem passierte. Das Leben ging weiter. Und nun zittert („von Vueltas bis zu den Lofoten“) alle Welt vor der nächsten, der Nummer 100 des Valle-Boten….weiter

Insel der gestrandeten Träume

Mann, was hatten wir die Schnauze voll von unserem vollgefressenen, sozial-   versicherten, langweiligen Leben in Kohlrabien. Damals, als wir selbst über Birnen-Witze einfach gar nicht mehr lachen konnten. Wir machten uns auf, unseren Träumen zu folgen. Als Rebellen, Desperados, Zivilisationsflüchtlinge. Manche von uns waren so eine Art Kommunarden, die sich in Kleingemeinschaften zusammenfanden. Andere waren…weiter